… und alle waren gekommen – wirklich alle inklusive unser Gast Kurt. Warm ist’s da drinnen – ganz wie im Dschungel. Nach einer kurzen Einführung durch die beiden sehr netten, gut gelaunten Tierpfleger ging es auch schon los. Alle hatten die langen Rohre „aufgeschraubt“, denn mensch wollte den Tierchen ja so nah wie möglich kommen – so Auge in Auge. Und das machen die auch glatt. Sie beobachten ziemlich genau, was sich da vor ihren Augen und/oder Scheibe so tut. Manche eher gelangweilt, andere ziemlich aktiv. Eine riesige Netzpyton machte gerade Abendsport und nahm freiwillig oder nicht der Schwerkraft geschuldet mit ihrem etwas kleineren Partner ein Bad.
Nach gut 1 1/2 Std. machten wir ein Päuschen und führten uns Hot Dogs und Kaltgetränke zu Gute. Danach bauten wir unser Licht an einem Tisch auf, an dem die Pfleger dann einige Reptilien direkt vor uns präsentierten. Nur bei den Giftschlangen mussten wir einen guten Abstand einhalten.
Ziemlich geschafft war zumindest ich, die Berichtende aber vielleicht auch noch mehr. So ein großes Teleobjektiv inklusive Kamera hat schon ein ordentliches Gewicht. Aber da war’s auch schon Viertel nach Neun.
Leider mussten wir nach Hause einen Umweg fahren. Auf der A57 fuhren am frühen Abend zwei LKW aufeinander und die Autobahn wurde gesperrt.
Ihr – liebe Follower*innen – werdet sicher noch mehr Schuppentierchen demnächst sehen: Frösche, Echsen, ein Albino-Kroko sowie kleine und große Schlangen warten darauf, begutachtet zu werden.
Bis dahin bleibt uns treu und zuversichtlich,
es grüßt Euch Eure Uta
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