Eine gute Hälfte unserer Clubmitglieder hat die Fahrt in den äußersten Nordwesten unseres Bundeslandes angetreten, um die uns nicht fremde Geschichte der Textilproduktion in Augenschein zu nehmen. Leider mussten ein paar von uns wegen anderer wichtigerer Verpflichtungen die Tour absagen, auch Initiator André L. musste passen. Familiäre Versorgungspflichten, Krankheit, sportlicher Wettkampf u.s.w. hatten Vorrang.
Wir hatten im Museum Textilwerk Bocholt eine Führung durch die nachgestaltete Weberei gebucht und wir wurden fachkundig durch Fabrikhalle, Maschinenraum und Werkstatt begleitet. Einigen von uns, die das Textiltechnikum in Mönchengladbach kennen, kam so einiges bekannt vor. Wie die Seidenweberstadt Krefeld hat auch Mönchengladbach, was früher als das Manchester am Niederrhein galt, die gleichen industriellen Wurzeln. Hier in der ländlich geprägten Region gab es im 19. Jahrhundert viele günstige Arbeitskräfte und keine wirtschaftliche Konkurrenz.
Auch wenn die Weberei nicht die Ursprüngliche war, wurde sie in einer ehemaligen Werkhalle authentisch nachgestaltet mit originalen Webstühlen und diversen anderen maschinellen Geräten aus verschiedenen Epochen.
Da taten sich auch viele gute Motive für uns auf, so dass die meisten von uns auch nach der 1 1/2 stündigen Führung noch einmal eine gute Runde durch die Hallen drehten, einige sogar noch die Spinnerei besuchten.
Nach dem Rundgang trafen wir uns dann im benachbarten Museumslokal und nahmen ein ordentliches Mittagessen in nettem Ambiente zu uns. Dabei wurde nett geplaudert und sich gefreut, mal wieder live miteinander zusammen zu sein. Nach diesem Get-together traten wir die Heimfahrt, meist in Fahrgemeinschaften an.
Schaut mal rein, etwas „making of“ haben wir Euch mitgebracht.
Der nächste Clubabend wieder vor den heimischen Bildschirmen steht schon in den Startlöchern. Bleibt also dran.
Es grüßt Euch herzlich
Eure Uta
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